,,Verteilte Experten-Datenbank''
Viele Wege - auch ein Ziel?

25.03.02


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Inhaltsverzeichnis

,,Verteilte Experten-Datenbank''
Viele Wege - auch ein Ziel?

Experten-Datenbanken

Wozu? Der aktuelle Anlass...

Wozu? Der aktuelle Anlass...

Für wen? Wofür?

Welcher Inhalt?

Was gibt es schon?

Was gibt es schon?

Persona Mathematica

Was gibt es schon?

DGfE - Who's Who?

Dezentrale Ansätze in der Physik

Professional Homepages

Dezentrale Ansätze in der Physik

Physik Multimedial: Beispiel für einen Projektserver

Heutiger Stand für die Physik

XML & vCard

Ideales Vorgehen

Pragmatisches Vorgehen

Probleme

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Autor:Thomas Severiens

E-Mail: severien@uni-oldenburg.de

Homepage: http://isn-oldenburg.de/~severien

Präsentationquelle: herunterladen

Zusammenfassung:
XML als eine offene und strukturierte Sprache für Texte und Faktendaten findet immer mehr Verbreitung. Dabei werden die Dokumente in aller Regel nicht in XML geschrieben oder gelesen, die strukurierte, offene, erweiterbare Sprache dient hier lediglich als flexibes Austauschformat zwischen den unterschiedlichsten Textverarbeitungs-Systemen und Text-Viewern.

Fachwissenschaftler haben nicht nur Bedarf an textueller Information oder an Faktendaten, sondern auch an einer engen Kommunikation mit Kollegen des eigenen und angrenzender Fächer. Diesem Bedürfnis -- insbesondere schnell und einfach kompetente Ansprechpartner in Fächern abseits des eigenen Arbeitsschwerpunktes zu finden -- versuchen seit Beginn des Internetzeitalters diverse Expertendatenbanken -- zentrale wie dezentrale -- nachzukommen. Zu den zentralen Ansätzen zählen beispielsweise PEERS (www.iop.org/cgi-bin/PEERS/main) oder WWAPP (plasma-gate.weizmann.ac.il/cgi-bin/wwapp). Zu den dezentralen Systemen dagegen ProfessionalHomePage (physnet.uni-oldenburg.de/services/PHP) oder Persona Mathematica (www.mi.uni-koeln.de/Math-Net/persona_mathematica). Bei diesen dezentralen Systemen versuchen zentrale Systeme die verteilten Daten von Homepages oder Personen-Listen einzulesen und in Datenbanken oder Cache-Pools einzufüllen, um sie somit recherchierbar vorzuhalten.

Hierbei bieten die dezentralen Systeme den Vorteil, dass die Kontrolle über die Dateninhalte bei den Betreibern der Homepages bzw. Mitarbeiterlisten verbleibt, somit auch die Wahrscheinlichkeit veralteter Datensätze gegenüber zentralen Ansätzen deutlich reduziert ist. Jedoch scheitern auch diese Systeme bei dem Versuch, eine Fach-abdeckende Expertensuche zu ermöglichen, da sie von den Datenanbietern, also den Besitzern von Homepages bzw. den Administratoren von Mitarbeiter-Listen, strukturierte, semantisch kontrollierte Dateiformate abfordern.

XML als Syntax und vcard als Semantik, zwei global akzepierte und verwendete Standards bieten hier jetzt die Möglichkeit, eine einheitliche Schnittstelle zwischen den zentralen Expertendatenbanken, den dezentralen Experten-Pools, den Content-Mangement-Systemen von Fachbereichen und Instituten und den Web-Seiten einzelner Nutzer aufzubauen und somit alle bisher getrennten Datenquellen zu verbinden. Letzendlich fehlen den vorhandenen Systemen lediglich Schnittstellen zum Im- und Export nach bzw. von XML. vcard als Vokabular erlaubt schon jetzt, neben Daten wie Name, Institution, Adressen auch Informationen wie Arbeitsgebiet und Publikationslisten zu codieren. Als Kontrolliertes Vokabular für die Arbeitsgebiete bietet sich zwar PACS (AIP) an, genießt jedoch keine große Verbreitung im Fach Physik.

Auf Probleme und Risiken dieses Verfahrens soll hier auch eingegangen werden, so auf möglichen Missbrauch zulasten des Datenschutzes der beschriebenen Personen, und auf technische Probleme, bspw. dem Herausfinden von "Doubletten".